Folgenden Leserbrief schrieb Jürgen Ruthenberg an die WAZ (die ihn nicht abdruckte):
Mit der Idee einer Bürgerbefragung zur CO-Pipeline, damit können sich der neue Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger und die Grünen-Chefin Monika Düker anfreunden. Ja habt ihr beide euch denn keine Informationen eingeholt. Mehr als 110000 Bürger die längs der CO-Pipeline leben und wohnen haben bereits mit ihrer eigenhändigen Unterschrift gegen diese Pipeline mit dem giftigen CO-Gas abgestimmt. Darüber hinaus haben sich seit Jahren alle Verwaltungen von Gemeinden und Städten entlang der CO-Pipeline gegen die Nutzung und den Betrieb der CO-Leitung durch die Bayer AG (BMS) ausgesprochen. Einige Grundstückseigentümer haben gegen diese CO-Pipeline der Bayer AG (BMS) Klage eingereicht, die zur Zeit noch bei Gericht zu verhandeln sind.
Dazu brauchen Sie keine Bürgerbefragung mehr, die Bürger haben bereits abgestimmt. Und weiterhin sollte es allen Fürsprechern von Bürgerbefragungen klar sein, dass Stuttgart 21 nicht mit diesem giftigen CO-Gas vergleichbar ist. Bei Stuttgart 21 geht es um die Nutzung von Grundstücken, Verlegung von Gleisen unter die Erde und um viele Milliarden von €, für die alle BRD-Steuerzahler aufkommen. Beim Betrieb der CO-Pipeline jedoch geht es um unsere Gesundheit, unser Leben, unsere Angst vor unkontrolliertem Gasaustritt. Wenn diese Leitung einmal in Betrieb ist, wird darin auch noch in 30 oder 40 Jahren CO-Gas transportiert, wissen Sie dann, in welchem Zustand sich die Leitung befindet!? Ist Ihnen überhaupt bewusst, dass bereits eine Konzentration von 1% CO in kurzer Zeit zum Tode führen kann.
Bitte meine Damen und Herren Minister/innen, dafür brauchen wir keine Bürgerbefragung. Folgen Sie ihrem Verstand und nicht der Macht des Geldes und stoppen diesen CO-Pipeline-Wahnsinn. PS: Informationen zu diesem Thema geben Ihnen sicherlich gerne die Aktiven der Bürgerinitiativen.
Jürgen Ruthenberg
Duisburg-Süd, Ungelsheim