COntra-Pipeline

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Standortpolitik: Kooperation oder Konfrontation

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Die chemische Industrie, allen voran Bayer, ist sich offenbar kaum darüber im Klaren, welchen Wert an sich sie in einem Standort wie NRW vorfindet:

NRW ist mir ca. 10 Chemparks der größte Chemiestandort Deutschlands, mitten in Europas größtem Ballungsraum. Produktion, Zulieferindustrie, Weiterverarbeiter, Dienstleister, einschlägige Forschung, bestens ausgebildete Fachkräfte, all das ist in NRW und direkt um NRW herum versammelt.

Genau das alles setzt Bayer jetzt mit der Erzwingung seiner CO-Pipeline durch Wohngebiete fahrlässig aufs Spiel. Ganze Ortschaften und Städte bringt dieses Projekt bereits gegen die Chemie auf, nur weil der NRW Kunststoffmonopolist Bayer darauf besteht, dass die ortsansässige Wohnbevölkerung das tödliche Risiko einer CO-Vergiftung akzeptieren müsse, damit die Plastikproduktion in seinen Chemparks Krefeld, Dormagen und Leverkusen im sogenannten "konzerninternen Wettbewerb" bestehen könnte. ...weiter zum kompletten Artikel von Konrad Wilms

 

Innovationsfeind CO-Pipeline

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Donnerstag der 17. Februar 2011 hätte fast in die Geschichte des Bayer-Konzerns und auch NRWs eingehen können. Der Konzern meldete, in Leverkusen zunächst eine Pilotanlage in Betrieb genommen zu haben, die aus dem umweltschädlichen Klimagas “KohlenDIOXID” (CO2) hochwertigen Kunststoff produziert. Damit würde nicht nur das für die globale Erwärmung verantwortlich gemachte Gas KohlenDIOXID zu einem Rohstoff allererster Güte: Die Rezepturen, nach denen Bayer bis heute noch aus giftigsten Gasen wie Kohlenmonoxid, Chlor und Phosgen immer noch Plastik produziert, wären überholt. Oder anders ausgedrückt: Die Wohnbevölkerung im Gefahrenbereich der Bayer-Chemparks Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen könnte darauf hoffen, demnächst befreit aufatmen zu können und Kohlenmonoxid-Pipelines, die jetzt noch das tückische giftige Gas durch unsere Städte schleusen sollen, würden zu Industriedenkmälern einer ehemals lebensfeindlichen Industriekultur. ...weiter zum Artikel von Konrad Wilms

 

Mahnwache gegen die Giftgasleitung

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am kommenden Montag, den 11.04 von 17:00 bis 18:00 Uhr findet eine Mahnwache am Kreisverkehr (Landhaus Milser) statt.

Das Fernsehteam unter Leitung von Michael Wech, welches auch Aufnahmen bei unsere letzten Sitzung durchgeführt hat, ist wieder dabei.

Vor allem mit Hinblick auf die Gerichtsanhörung im Mai, wollen wir ein starkes Zeichen setzten und zeigen, dass der Widerstand gegen die Giftgaspipeline ungebrochen ist. Das Fernsehteam wir uns hier tatkräftig unterstützen.

Bitte erscheinen Sie zahlreich, wie bei unserer letzten Sitzung (damals waren wir 114 Personen). Bitte, wenn möglich mit unseren T-Shirts, Plakaten etc.

Es wäre toll, wenn Sie auch Freunde/Bekannte/Nachbarn für die Aktion gewinnen könnten.

Herzlichen Dank und bis Montag

Heinz Rehberg

 

Aus aktuellem Anlass

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Aus der Webseite von K. Wilms

"Sicherheit" und was uns Ingenieure, Manager und Politiker dafür verkaufen.

Das Thema wurde hier bereits vor fast genau zwei Jahren mit Blick auf die "sichere" CO-Pipeline des Bayer-Konzerns behandelt ->

Gerd Antes, der Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums am Institut für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Mathematiker) stellte heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, vor dem Hintergrund der japanischen Apokalypse, die Frage: "Können wir von Japan lernen?" ... weiter zum Artiekl auf der Webseite von Konrad Wilms

 

Marina und die Pipeline

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E-Mail an die Bürgerinitiative

Sehr geehrter Herr Hennen!

Als meine beiden Töchter und ich heute Nachmittag vom Apfelparadies nach Hause fuhren, fragte mich meine Tochter Marina (5) warum überall diese gelben Stangen im Boden stecken. Da mein Mann und ich der Meinung sind, dass man seinen Kindern die Wahrheit sagen sollte, erklärte ich ihr kurz den Verlauf der CO-Pipeline. Daraufhin wurde auch die Kleine (seit einer Woche 4 Jahre) interessiert und fragte, was in der CO-Röhre fließt. Auch hier erklärte ich kurz von dem durchsichtigen Gas, welches sehr gefährlich ist. Beide Mädchen waren mit den Nerven fertig - gerade die Große, die sich alles zu Herzen nimmt.

Nach einer Stunde hatte ich das Thema vollkommen vergessen, als mir Marina das angefügte Blatt in die Hände gab mit der Meinung, dass diese CO-Pipeline nicht gefüllt werden darf. Mein Mann und ich fanden die Aussage und die Logik einer 5-jährigen so vernünftig (und irgendwie auch suss), dass wir ihnen dies einfach mitteilen wollten und ihnen hiermit sagen wollen: Auch der Nachwuchs ist gegen die Pipeline und versucht sein Mögliches, diese zu verhindern.

Machen sie weiter und wir drücken für Mai uns allen fest die Daumen, dass die Gerichte die gleiche Meinung haben wie unsere Töchter: Weg mit der Pipeline.

In diesem Sinne, liebe Grüße vom Angerbogen

CLAUDIA JUNG

Bild von Marina

 


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Als in NRW das Allgemeinwohl abgeschafft wurde

Das Buch:

Konrad Wilms: Als in NRW das Wohl der Allgemeinheit abgeschafft wurde

Bei der Initiative COntra-Pipeline oder hier.

Zur Seite des Autors Konrad Wilms geht es hier:

Unsere Kontoverbindung

Kto Nr. 0200124204
BLZ 35050000
Sparkasse Duisburg


Die nächste Zusammenkunft der Bürgerinitiative Contra-Pipeline findet am Mittwoch ,13.3.2013, 18:00 Uhr , im Gemeindesaal der Evang. Kirche Ungelsheim statt. Es wird über einige interessante Neuigkeiten  berichtet

CO-TV-Spot

Ausgewählte Filmausschnitte aus dem Widerstand gegen die CO-Pipeline (Zum Wiedergeben auf das Video klicken)

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