Die chemische Industrie, allen voran Bayer, ist sich offenbar kaum darüber im Klaren, welchen Wert an sich sie in einem Standort wie NRW vorfindet:
NRW ist mir ca. 10 Chemparks der größte Chemiestandort Deutschlands, mitten in Europas größtem Ballungsraum. Produktion, Zulieferindustrie, Weiterverarbeiter, Dienstleister, einschlägige Forschung, bestens ausgebildete Fachkräfte, all das ist in NRW und direkt um NRW herum versammelt.
Genau das alles setzt Bayer jetzt mit der Erzwingung seiner CO-Pipeline durch Wohngebiete fahrlässig aufs Spiel. Ganze Ortschaften und Städte bringt dieses Projekt bereits gegen die Chemie auf, nur weil der NRW Kunststoffmonopolist Bayer darauf besteht, dass die ortsansässige Wohnbevölkerung das tödliche Risiko einer CO-Vergiftung akzeptieren müsse, damit die Plastikproduktion in seinen Chemparks Krefeld, Dormagen und Leverkusen im sogenannten "konzerninternen Wettbewerb" bestehen könnte. ...weiter zum kompletten Artikel von Konrad Wilms








