COntra-Pipeline

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Gastkommentar: IFOK hilft Bayer wieder sprechen

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Gastkommentar von kwad:

Sieben Jahr lehnt die Bayer AG jede Diskussion um ihre CO-Giftgasleitung kategorisch ab. „Die Pipeline ist sicher“: So sicher sei die Leitung als das überhaupt und niemals auch nur ein Hauch von Risiko für die Anrainer der Trassenschneise, die mitten durch die bevölkerungsdichtesten Regionen NRWs geschlagen wurde, bestünde. Eine Pipeline als Gottes Schöpfung sozusagen, der Mensch und Natur nichts anhaben können. Das spart eine Menge Geld: Da verzichtet Bayer sogar auf die von den Planungsbehörden geforderte vorherige Suche nach Weltkriegsbomben unter der Trasse. Selbst Wasserschutzgebiete konnten günstig gemieden werden: Wo die ungläubigen Wasserwerker kostentreibende Tunnelungen der Schutzzonen verlangten verlegte Bayer die Giftgasleitung kurzerhand durch die Siedlungen nebenan.

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Bobenfund beim St. Anna beweist Verletzlichkeit der CO-Pipeline

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Es ist ja schon zur Gewohnheit geworden in Duisburg und im Duisburger Süden: Wieder mal 2 Bombenfunde.

Eine 5 Zentner Bombe in unmittelbarer Nähe des St. Anna Krankenhauses in DU Huckingen (nähe Steinhof), die wird heute gegen 14:00 Uhr entschärft. Zurzeit laufen die Evakuierungsmaßnahmen des Krankenhauses, des Hospiz und diverser Altenheime usw.

Der 2. Fund ist in Serm, auf dem Gelände des Bengerhofes, ca 80 m von der Pipeline entfernt. Dieser Blindgänger wird nächste Woche entschärft.

Bei beiden Funden waren Tiefendetektionen erforderlich, um schwache Verdachtspunkte von Luftbildaufnahmen bestätigt zu bekommen.

Dies zeigt, dass unter der Pipeline im Duisburger Süden eine unbekannte Anzahl von Blindgängern liegen können, weil sich die Bezirksregierung nicht bereit erklärt, Tiefendetektionen längs der Pipeline durchzuführen.

Mit an deren Worten, es wird billigend eine Katastrophe im Falle des Betriebs der Pipeline in Kauf genommen.

Ich habe bewusst hier nur Duisburg erwähnt, weil hier während der Bombardierung am 14.und 15. Okt 1944 mehr als 2000 Bomber etwa 9000 Tonnen Bomben abwarfen.

Außer 3000 Toten hinterließen sie eine Unzahl von Blindgängern, wovon einige bei Bauarbeiten längs der Pipeline gefunden wurden.

Erich Hennen

 

CO-Pipeline Webseite muss umziehen

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Der Provider, auf dem ich unsere Webseite betreibe, hat sehr kurzfristig angekündigt, dass er die aktuelle Version des Webseitenprogramms nicht mehr unterstützen wird.

Leider bin ich zur Zeit ziemlich beschäftigt und die Umstellung auf eine neue Version des Programms benötigt mehr Aufwand, als ich dachte.

Deswegen kann es sein, dass zeitweise die Seite nicht erreicht werden kann. Außerdem kann es möglich sein, dass einige Funktionalitäten anders funktionieren als vorher.

Bitte haben Sie Verständnis dafür!

Der Administrator
Richard Hegewald

 

Nächstes Treffen der Initiative am 13.3.2013

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Die nächste Zusammenkunft der Bürgerinitiative Contra-Pipeline findet 

am Mittwoch ,13.3.2013, 18:00 Uhr , im Gemeindesaal der Evang. Kirche Ungelsheim

statt. Es wird über einige interessante Neuigkeiten  berichtet

 

Warten auf das OVG Münster

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Liebe Mitkämpfer, Unterstützer und Interessierte.

Es ist im Kampf gegen das Unrecht CO-Pipelines scheinbar ruhig geworden seit unserem Jahresausklang am 5.12.012.
Scheinbar, weil auch in der Presse über keine größeren, neuen Pannen-Aktionen von Bayer berichtet werden kann. Offensichtlich ist Bayer  auf
Tauchstation gegangen. Nur  nebenbei erfährt man, dass das schlagende Argument von Bayer, in Dormagen bestehe CO-Überschuss, widerlegt ist: Denn für neue Produktionen ist eine große CO-Produktionsanlage  in Dormagen erforderlich und wird auch gebaut..
Dies zu wissen, wird dem OVG in Münster sicherlich die Entscheidung das Enteignungsgesetz als nicht verfassungsrechtlich abzukanzeln leicht machen.
Es sei nochmals daran erinnert, dass weitere Lügen der Begründung des Enteignungsgesetzes zu Grunde liegen.
Noch hat Bayer die große Chance, das Wahnsinnsprojekt endlich aufzugeben. Auch der Politik sei angeraten, einer modernen CO-Produktion mittels Reformer in Uerdingen den Vorzug zu geben.

Die jetzige CO-Erzeugung in Uerdingen mittels der Dreckschleuder Koksvergasung würde sich dann auch erledigen.  
Eine zukunftsgerichtete Entscheidung, Uerdingen zu modernisieren und damit Arbeitsplätze zu sichern oder sogar neue zu schaffen, kann nur in aller Interesse sein.
Als nächste größere Aktivität steht für Bayer und Bezirksregierung die Anhörung zu den ca 22 000 Einwände statt. Da zurzeit die Bearbeitung noch läuft, kann die Anhörung erst nach den Sommerferien erfolgen.

Falls das OVG allerdings auf Grund der Sachlage und der Erkenntnis, dass nach dem OVG Urteil von Dezember 2007 keinerlei Begründungen zur Untermauerung des Gemeinwohls von Bayer  nachgeliefert wurden, im ersten Halbjahr dieses Jahres das Enteignungsgesetz kippt, bliebe uns allen der Riesenaufwand der Bearbeitung der 22 000 Einwände usw. erspart.
Auch die zu erwartenden geschätzten bis zu 100 oder mehr neue Klagen könnten vermieden  werden.
Für eine frühe Entscheidung des OVG spricht auch, dass der lächerliche „Öffentliche Vertrag“ zwischen Bayer und Bezirksregierung nichts wert ist.
Auch auf die vom OVG angemahnte ergebnisoffene Trassenführung gilt als nicht erledigt.

Vielleicht kann ich bei unserer nächsten Zusammenkunft (ca Mitte März) über neuere Entwicklungen berichten.

Erich Hennen

 


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Als in NRW das Allgemeinwohl abgeschafft wurde

Das Buch:

Konrad Wilms: Als in NRW das Wohl der Allgemeinheit abgeschafft wurde

Bei der Initiative COntra-Pipeline oder hier.

Zur Seite des Autors Konrad Wilms geht es hier:

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