Am Dienstag, den 22. Januar 2019 um 18:30 Uhr

findet eine Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative CONTRA-Pipeline Dusiburg-Süd statt.

Es wird über den Stand des Verfahrens und einen Ausblick über die kommenden Ereignisse informiert.

Alle Interessierten Bürgerinne und Bürger sind herzlich eingeladen.

Sie findet statt

im Gemeindesaal der
Auferstehungskirche – Ungelsheim
Blankenburger Straße 103 (Kreuzung Sandmüllersweg)
47259 Duisburg

Wünscht Ihnen allen Erich Hennen und das Team der Bürgerinitiative CONTRA-Pippeline Duisburg-Süd

Offener Brief an den Leiter der Duisburger Berufsfeuerwehr Branddirektor Oliver Tittmann.

Sehr geehrter Herr Tittmann,

Noch haben die Gerichte nicht endgültig entschieden, ob die CO-Pipeline in Betrieb genommen werden darf oder nicht. Das OVG in Münster wird höchstwahrscheinlich in 2019 eine richtungsweisende Entscheidung fällen.
Im Falle der Inbetriebnahme steht schon jetzt fest, welches Risiko für die in der Nähe  der CO-Pipeline wohnende Bevölkerung besteht.

Der Bürger fragt zu Recht, wer und wie wird uns bei einer Leckage oder gar bei einem Vollbruch der CO-Pipeline geholfen.
Natürlich wird in erster Linie auf die traditionell bewährte Rettung durch die Feuerwehr gehofft. Selbstverständlich erwartet die Bevölkerung auch, dass  bei einer Massenvergiftung die umliegenden Krankenhäuser oder Überdruckkammern medizinische Hilfe leisten können.

Bei kleineren Lecks und abhängig vom Ort des Gasaustritts scheint das auch garantiert zu sein.
Bei der Risikobetrachtung ist aber immer   der GAU zu betrachten. Ein nicht akzep-tables kumuliertes Risiko ist immer dann gegeben, wenn viele Menschen nahe der CO-Pipeline sind. Dies ist der Fall, an der St.Georgs-Schule in Ungelsheim, wo die CO-Pipeline in einem Abstand von 10m ca 100m parallel verläuft.

In der Schule befinden sich  ganztäglich ca. 700 Kinder und entsprechend viel Lehr-personal.

Nicht nur bei einem Vollbruch der Pipeline, sondern auch bei einem größeren Leck, können ein paar tausend Kubikmeter reines, hochgiftiges CO austreten. Mit verheerenden Folgen für alle Anwesenden in der Schule, aber auch für die  anliegenden Bewohner. Also ein nicht akzeptables gesellschaftliches Risiko.

a) Welche Rettungsmöglichkeiten hat die Feuerwehr in diesem Falle?

b) Ist die Feuerwehr für dieses Szenario ausgerüstet?

c) Haben schon Evakuierungsübungen stattgefunden?

Wir bitten um Beantwortung dieser Fragen, die wir auch vor Gericht verwerten möchten.

Bürgerinitiative Contra-Pipeline Duisburg-Süd

 

Erich Hennen
Brockenstraße 63
47259 Duisburg

C/ WAZ,NRZ u.A.

Duisburg – die Stadt der toten Kinder – eine mögliche Apokalypse?

Noch sind die Wunden der schrecklichen Ereignisse der Love Parade nicht verheilt und das Leid der Betroffenen und deren Angehörigen nicht gelindert, da schlittert Duisburg einer noch größeren Katastrophe entgegen:

Der Inbetriebnahme einer CO–Pipeline die über 80m längs der St.Georgs – School in einem Abstand von 10m verläuft.

  • Was ist daran so gefährlich?

Kohlenmonoxid ist in der fast 100%igen Konzentration wie es in der Pipeline transportiert werden soll nach ein paar Atemzügen absolut tödlich.

  • Warum sollte CO aus der Pipeline austreten?

Die üblichen Szenarien sind bei Bauarbeiten Beschädigungen der Pipeline von oben durch Erdarbeiten, wie zum Beispiel Baggerarbeiten. Über der Pipeline verlegte Kunststoffbänder sollen den Baggerführer vorzeitig warnen. Korrosion der Pipeline-Rohre ist nicht auszuschließen, aber unwahrscheinlicher.

Kein Schutz besteht bei Bohrarbeiten oder Rammarbeiten von oben, wie es die Praxis gezeigt hat.

Und das ist der absolute Schwachpunkt der Pipeline.

  • Wer könnte diesen Schwachpunkt nutzen, um die  Pipeline zu zerstören?

Unsere Befürchtungen basieren auf den in den letzten Jahren in Europa verübten Terrorattentaten. Auch im Falle eines Anschlags auf die CO-Pipeline ist kein besonderes Know-how erforderlich.

Jeder Terrorist kann sich die exakten GPS–Daten der Pipeline aus dem Internet holen. Mit den GPS-Daten auf seinem Smartphone und einer Akkubohrmaschine aus dem nächsten Baumarkt ist er bereits bestens ausgerüstet.

Da nützen dann auch keine verschärften Auflagen für Veranstaltungen, oder Wassertanks und Betonquader in der Innenstadt mehr.

  • Was würden einige tausend Kubikmeter  austretenden CO   bewirken?

Für alle in oder an der Schule anwesenden Kinder und Lehrpersonal bestände keine Überlebenschance. Was im Übrigen auch für die in der Nähe wohnenden Anwohner gilt.

Im Klartext:  Hier wird von der Politik und von BAYER/COVESTRO frei Haus ein unbedachtes Angebot an Terroristen geliefert!

Niemand in Deutschland, niemand in NRW, niemand in der Industrie hat das Recht, die Bevölkerung so einem Risiko auszusetzen!

Seit 12 Jahren kämpfen wir Bürger gegen dieses menschenverachtende Projekt einer CO–Pipeline durch Wohngebiete.

Wann setzen die Verantwortlichen endlich ihren Verstand ein und lassen die Vernunft siegen; denn sie wissen genau wie wir: In Uerdingen wird seit über 5o Jahren ausreichend CO produziert.

Und sie missachten ein ehernes Gesetz der chemischen Industrie: gefährliche Stoffe nicht zu transportieren, sondern vor Ort zu erzeugen.

Noch ist es nicht zu spät. Unterstützen Sie uns bei diesem ungleichen Kampf gegen Landesregierung und die in ausländischer Hand befindliche Großchemie. Wir werden versuchen, durch weitere Klagen die Inbetriebnahme zu verhindern, soweit wir das finanziell können.

Unser Ziel ist es, den Tod von 700 Kindern und weiteren Opfern zu verhindern, auf dass der in der Überschrift genannte Titel niemals Wirklichkeit wird.

www.COntra-pipeline.de (dort ist ein Spendenkonto angegeben)

Kontakt:Bürgerinitiative Contrapipeline

Erich Hennen

Brockenstraße 63

47259 Duisburg