Übergabe gelungen - RP Anne Lütkes nahm ca 22.000 Einwände in Empfang

Erich Hennen bei der Übergabe der Einwände

Erich Hennen bei der Übergabe der Einwände

Das war ein überraschend großer Auftritt unserer Initiative und mit einer geballten Ladung an Einwendungen. Der Tisch im Musikzimmer des Schlößchen der Bezirksregierung war zum Glück stabil genug, die Last zu tragen. Heute haben wir 21.629 ausgezählte Listen-Einwendungen  - plus etwa 200 heute auf Listen durch die 14 Initiativen - Vertreter aus allen Trassenstädten noch hinzugefügten -  an Regierungspräsidentin Anne Lütkes übergeben. Mit den schon früher von der Bezirksregierung gemeldeten 600 Einwendungen und den heute eingereichten mehr als 500 Einzeleinwendungen, bewegt sich die Zahl schon auf 23.000 zu. Letztlich wird aber erst die Prüfung aller auch per Fax eingelaufenen Einwendungen die genaue Zahl ergeben.

Den Riesenerfolg verdanken wir auch dem unermüdlichen Einsatz vieler Helfer und Unterstützer, denen wir herzlich danken wollen.
Jetzt wartet jede Menge Arbeit auf die Mitarbeiter im Hause Lütkes, denn ausnahmslos alle Einwendungen müssen erfasst und inhaltlich aufbereitet werden.

Das gilt für Einzel- wie für Sammeleinwendungen, denn wir haben diese im September nochmals geändert und angepasst. Denn durch die Planergänzung vom 28.08.2012 ohne Bürgerbeteiligung mussten sich die betroffenen Menschen noch stärker in ihrem Beteiligungsrecht eingeschränkt fühlen.

Zumal vorher schon frühere 28 Planänderungen und -ergänzungen an den Bürgern vorbei entschieden wurden.

Wir haben heute von Regierungspräsidentin gehört, dass Sie ergebnisoffen prüft und so nennt Sie in dem überreichten "Ablauf des Verfahrens zur Planänderung" (siehe Anlage) auch als 2. Möglichkeit: "Bedarf für weitere Sachermittlungen,dann Ergebnis weiter offen bis Ermittlungen abgeschlossen".

Deshalb werden wir jetzt erstmal richtig durchschnaufen und dann weiter für Leben, Gesundheit und Bürgerrechte agieren.

Die IG-Erkrath hat den Trassenverlauf nach dem Planänderungsverfahren 2012 mit eingezeichneter Todeszone veröffentlicht.
Wolfgang Zöllner hat ihn auf www.openstreetmap.org eingezeichnet. Er folgt dem Gutachten vom 06.06.2005 des TÜV Nord zur CO-Pipeline, das eine  eine wahrscheinliche Todeszone(AEGL3) von 590 m zu beiden Seiten der Bruchstelle ausweist. Rechts der Verlauf der gesamten Leitung.

Wie es im Duisburger Bereich aussieht, kann man hier unten sehen:

Todeszone der CO-Pipelie im Duisburger Bereich

 

CO-Pipeline: Einwendungen noch bis 5. Oktober 2012

Erheben Sie Ihre Einwände gegen die CO-Pipeline jetzt schriftlich.

Diese Seite stellt bereits eine Reihe von Argumenten zur Auswahl. Im nächsten Schritt können Sie Ihre Auswahl auch weiter individuell bearbeiten und um zusätzliche Argumente ergänzen. Drucken Sie dann Ihren Einspruch nur noch aus, Unterschrift nicht vergessen, und schicken ihn dann per Einschreiben an die Bezirksregierung Düsseldorf (Anschrift wird automatisch mit eingedruckt).

Hier geht es zum automatischen Einwandgenerator -> Bitte klicken!

 

Informationsveranstaltung

der

Stadt Duisburg

und der

BI COntra-Pipeline

 

zu dem jetzt vorgelegten Planänderungs-Antrag zur

 

CO – Pipeline

 

 

Alle betroffenen Bürger können bis zum 5.Okt.2012 dagegen Einwendungen einreichen.
Wie, wann und in welcher Form, darüber informieren:

 

 

Dr. J. Heide, Rechtsanwalt Düsseldorf
Dr. P. Greulich, Stadtdirektor Duisburg
E. Hennen, BI Contra-Pipeline

 

 

Am Dienstag, den 18.9.2012

um 19:00 Uhr

 

Im Steinhof, Huckingen