Erstaunlich gut besucht war die erste Sitzung der Bürgerinitiative COntra-Pipeline Duisburg-Süd.
Im freundlicherweise von der evangelischen Auferstehungsgemeinde in Ungelsheim zur Verfügung gestellten Pfarrsaal diskutierten die Mitglieder über den derzeitigen Stand der Pipeline.

Diese ist weiterhin nicht in Betrieb. Im Augenblick wartet man auf das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster, das in  diesem Jahr erfolgen soll.

Ein Team der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung war gekommen und berichtete am nächsten Tag darüber. Zum Artikel der WAZ

Treffen der Bürgerinitiative  Januar 2018
Die Bürgerinitative COntra-Pipeline auf ihrer 1. Sitzung 2019. Auf dem Podium; Heinz Rehberg, Erich Hennen, Rolf Peters, Robert Späh

Am Dienstag, den 22. Januar 2019 um 18:30 Uhr

findet eine Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative CONTRA-Pipeline Dusiburg-Süd statt.

Es wird über den Stand des Verfahrens und einen Ausblick über die kommenden Ereignisse informiert.

Alle Interessierten Bürgerinne und Bürger sind herzlich eingeladen.

Sie findet statt

im Gemeindesaal der
Auferstehungskirche – Ungelsheim
Blankenburger Straße 103 (Kreuzung Sandmüllersweg)
47259 Duisburg

Wünscht Ihnen allen Erich Hennen und das Team der Bürgerinitiative CONTRA-Pippeline Duisburg-Süd

Offener Brief an den Leiter der Duisburger Berufsfeuerwehr Branddirektor Oliver Tittmann.

Sehr geehrter Herr Tittmann,

Noch haben die Gerichte nicht endgültig entschieden, ob die CO-Pipeline in Betrieb genommen werden darf oder nicht. Das OVG in Münster wird höchstwahrscheinlich in 2019 eine richtungsweisende Entscheidung fällen.
Im Falle der Inbetriebnahme steht schon jetzt fest, welches Risiko für die in der Nähe  der CO-Pipeline wohnende Bevölkerung besteht.

Der Bürger fragt zu Recht, wer und wie wird uns bei einer Leckage oder gar bei einem Vollbruch der CO-Pipeline geholfen.
Natürlich wird in erster Linie auf die traditionell bewährte Rettung durch die Feuerwehr gehofft. Selbstverständlich erwartet die Bevölkerung auch, dass  bei einer Massenvergiftung die umliegenden Krankenhäuser oder Überdruckkammern medizinische Hilfe leisten können.

Bei kleineren Lecks und abhängig vom Ort des Gasaustritts scheint das auch garantiert zu sein.
Bei der Risikobetrachtung ist aber immer   der GAU zu betrachten. Ein nicht akzep-tables kumuliertes Risiko ist immer dann gegeben, wenn viele Menschen nahe der CO-Pipeline sind. Dies ist der Fall, an der St.Georgs-Schule in Ungelsheim, wo die CO-Pipeline in einem Abstand von 10m ca 100m parallel verläuft.

In der Schule befinden sich  ganztäglich ca. 700 Kinder und entsprechend viel Lehr-personal.

Nicht nur bei einem Vollbruch der Pipeline, sondern auch bei einem größeren Leck, können ein paar tausend Kubikmeter reines, hochgiftiges CO austreten. Mit verheerenden Folgen für alle Anwesenden in der Schule, aber auch für die  anliegenden Bewohner. Also ein nicht akzeptables gesellschaftliches Risiko.

a) Welche Rettungsmöglichkeiten hat die Feuerwehr in diesem Falle?

b) Ist die Feuerwehr für dieses Szenario ausgerüstet?

c) Haben schon Evakuierungsübungen stattgefunden?

Wir bitten um Beantwortung dieser Fragen, die wir auch vor Gericht verwerten möchten.

Bürgerinitiative Contra-Pipeline Duisburg-Süd

 

Erich Hennen
Brockenstraße 63
47259 Duisburg

C/ WAZ,NRZ u.A.