Am Freitag den 20.12.13 treffen wir uns zu einem Advent - Kaffee mit Kuchen um 17:00 Uhr im Gemeindesaal der Evang. Kirche.

Es wird ein kleiner Rückblick auf die Anhörung in der Grugahalle gegeben, eventuell gibt es bis dahin auch neue Informationen über das schon lange erwartete Gutachten zu Alternativen zur CO –Pipeline.

Die nächste Zusammenkunft der Bürgerinitiative Contra-Pipeline findet am Mittwoch , 23. Okt. 2013, 18:00 Uhr im Gemeindesaal der Evang. Kirche Ungelsheim statt. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.
Berichtet wird über den aktuellen Stand der Gerichtsverfahren, den anstehenden Anhörungstermin zu den 24 000 Einwendungen der Planänderungen und Aktuelles.

Veröffentlichung der Ankündigung der Bezirksregierung: http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2013/09September/090_2013.html

Hallo liebe Mitstreiter,

der anberaumte Termin des OVG ist ja grob mit Ende November / Anfang Dezember anberaumt worden.

Dieser Termin ist eine Anhörung der einzelnen Parteien: Kläger, Bezirksregierung und Bayer.

Es werden keine wichtigen Entscheidungen fallen aber die weitere Vorgehensweise des OVG wird erkennbar sein.

Wie ich auf dieser Seite und bei unseren Treffen darstellte, spricht vieles dafür, dass das OVG sich mit den wesentlichen, entscheidungsreifen Fakten auseinandersetzen wird.

Dies sind die Rechtmäßigkeit des Enteignungsgesetzes und die nicht ergebnisoffen geprüfte Trassenführung – vor Erstellung des Planfeststellungsbeschlusses.

Wahrscheinlich werden aber beide Seiten aus unterschiedlichen Gründen eine Verlegung des Termins anstreben.

Das Anfang November von der Bezirksregierung geplante Anhörungsverfahren wegen der 24 000 Einwendungen muss auch noch genau terminiert werden.

Das zu erstellende Gutachten zu Alternativen der CO-Erzeugung macht offensichtlich Probleme. Anders kann man nicht erklären, dass es immer noch nicht fertig ist.

Schöne Urlaubstage

E.Hennen

Nach 6 Jahren intensivem Widerstand und Kampf gegen ein menschen-verachtendes Projekt einer Giftgasleitung durch Wohngebiete, ist man ein ANDERER geworden.

Man lebt nicht mehr das unbeschwerte Leben auf eigener Scholle im Kreise seiner Familie, der Nachbarn, seiner Freunde und Bekannten, seines Ortes, seiner Stadt.

Man lebt auch nicht mehr im Bewusstsein, in einem schönen Land mit wunderbaren Urlaubsregionen heimisch zu sein, nein, es ist überlagert, geprägt und überschattet von der Erkenntnis, dass Unrecht, Fehlverhalten und Unvermögen der VERANTWORTLICHEN in diesem Land neue, unmoralische Maßstäbe setzen.

Die VERANTWORTLICHEN in diesem Land Politik, Manager, agieren losgelöst von den ihnen auferlegten Pflichten und Verantwortungen.

Ja, sie verkriechen sich einvernehmlich und rücksichtslos alle Risiken verdrängend in ihre unwirkliche, heile Welt.

Hier die ehrliche Welt der dem Land dienenden, Steuern, tagein/tagaus ihrer Arbeit folgenden Berufstätigen und das Heer der im Haushalt und Kindererziehung Tätigen, sowie Millionen von Rentnern die schon ihren Beitrag zur Volkswirtschaft und Gemeinwohl erbracht haben.

Und da, völlig losgelöst von Gemeinsinn, Verantwortung zur Gesellschaft die VERANTWORTLICHEN.

Letzteres wahrzunehmen bewirkt, dass die eigene Einstellung, die eigene Position zu Politikern und Managern sich deutlich verändert.

Außer Empörung hat sich im Laufe des Widerstandes gegen ein Projekt, das im Schadensfall nicht beherrschbar ist, eine tiefe Verachtung gegen diese Seilschaft der VERANTWORTLICHEN eingestellt.

Man fühlt sich nicht mehr als Bürger dieses Landes, sondern als rücksichtslos benutztes Objekt dieser Hasardeure.

Nein, dieses Land ist nicht mehr mein Land, das ich einst so liebte und auf das ich in der Vergangenheit so stolz war.

Dieses Land ist ein ANDERES geworden.

Erich Hennen