AmDemo am Ständehaus 23. November 2009 demonstrierten Mitglieder der Initiativen gegen den Bau der CO-Pipeline mit Fackeln, Transparenten und Musik vor dem Ständehaus in Düsseldorf.

Dort plauderte Bayer-Chef Werner Wenning beim Ständehaus-Treff mit Moderator Giovanni di Lorenzo. Wie sehr er die Sorgen der Menschen an der CO-Pipeline ernst nahm, konnte man an einem Artikel der BILD-Zeitung entnehmen: Bei der Frage, welches Thema die Menschen im Saal am meisten bewegte, meinte er: "Wann Bayer Leverkusen den Uefa-Pokal gewinnt". Deutlicher kann man nicht zeigen, wie weit entfernt er von den Problemen der Anwohner ist.

Foto: Familie Späh

In Hilden wurde vergangene Woche ein Mahnstein gegen die CO-Pipeline eingeweiht. Dazu die Bürgerinitiative:

Einweihung des Mahnsteins „CObelisk“ in Hilden, Richrather Straße / Salzmannweg am 20.11.2009

Am 20.11.2009 wurde der Mahnstein gegen die Bayer-CO-Pipeline von Hildens Bürgermeister Thiele, Vertretern aller Pateien und Wählergemeinschaften Hildens und Vertretern der Bürgerinitiative gegen die Bayer-CO-Pipeline nach kurzen Ansprachen von Horst Ferber und Bürgermeister Horst Thiele enthüllt und als „CObelisk“ der Öffentlichkeit übergeben.

Dieser Mahnstein wird länger Bestand haben als die Mahnkreuze und der "Baum des Nichtvergessens". Wahrscheinlich sogar erheblich länger als die CO-Pipeline.

 CObelisk Einweihung

 

SErich Henneneit zweieinhalb Jahren setzt sich die BI COntra-Pipeline Duisburg-Süd gegen die Kohlenmonoxid-Pipeline vom Bayer-Werk Dormagen nach Uerdingen zur Wehr, ein Ende ist nicht absehbar.

Erich Hennen, der Sprecher der BI, berichtet aktuell über die Standpunkte der Politiker auf kommunaler und auf Landesebene und die Reaktionen der Firma Bayer, die ihren Betriebsrat vorschickt.

Lebenswert - eine Sendereihe der Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales.

Vier Landtagsabgeordnete der CDU haben sich in einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden von BAYER gewandt:

Sie wehren sich gegen den Vorwurf der Industriefeindlichkeit und schreiben, dass BAYER selber durch sein Vorgehen "vielfach und wiederholt nachweislich mit Wissen und Wollen gegen Auflagen des Planfeststellungsbeschlusses verstoßen" habe.

Zum Artikel in der "Rheinischen Post"