Erich Hennen von der BI COntra-Pipeline Duisburg-Süd  wurde von Herrn Büssow persönlich per Mail informiert, dass ab Montag in Du-Sued eine Detektierung von 3,5 Km CO-Pipeline erfolgen sollte.

Gestern stellte sich dann aber heraus, dass offensichtlich an einem ganz anderen Ort zur gleichen Zeit an 2 Stellen nach Luftbildauswertungen nach Blindgängern gesucht wird.
Herr Hennen hat sich das heute vormittag unter nicht unerheblichen Schwierigkeiten angesehen. Ergebnis:
2 Meter neben der B288 (In Fahrtrichtung Krefeld - Breitscheider Kreuz, in Höhe des Rahmer-Baggerloches) liegt eine bereits freigelegte 5 Zentnerbombe. Wahrscheinlich wird diese am Montag, 14.12., bei Sperrung der gesamten B288 entschärft. Die Entfernung zur Pipeline beträgt etwa 100 m. Insofern ist das zunächsrt einmal kein Risiko für die Pipeline.

Es ist nur folgendes festzustellen:

  1. Die Bürgerinitiative und die Stadt Duisburg haben Recht, in DU-Sued ist im gesamten Bereich der Pipeline mit Bombenfunden zu rechnen.
  2. Wir verlangen ab sofort und unverzüglich mit der Detektierung der gesamten 17,5 Km auf Duisburgergebiet zu beginnen.
  3. Warum hat Hr. Büssow den Initiativen und auch in seiner PK verschwiegen, dass außer der geplanten Dedektierung wesentlich gefährlichere Bombenfunde anstehen ?
  4. Sollten wir dies nicht erfahren, um eventuell klammheimlich die Bombe verschwinden zu lassen?

Jetzt reichts aber endgültig. Die Duisburger Bürgerinitiative plant Anfang nächsten Jahres weitere groß angelegten medienorientierte Aktionen gegen .

Presse hierzu

Sei schlauer als der Staat erlaubt

Wie breit ist bei Bayer eine 80cm breite Geogrid-Matte?

a) 50 cm
b) 60 cm

c) 70 cm

Das ist eine der Fragen, die die Bürgerinitiatven gegen die CO-Pipeline in ein lustiges Spiel mit ernsthaftem Hintergrund gepackt haben:

Das Spiel, das in den nächsten Tagen an alle Haushalte entlang der CO-Pipeline verteilt wird, fasst noch einmal zusammen, wie menschenverachtend der Bau einer solchen Giftgasleitung durch Wohngebiete ist.

Dabei geht es den Bürgern nicht um die generelle Ablehnung von Industrie oder Technologie. 

"Es geht nicht gegen die Bayer AG ... oder gegen den Industriestandort NRW, im Gegenteil: nur eine Politik des Verzichts auf im Ernstfall nicht beherrschbare Technologien, zu denen eine CO-Giftgasleitung ganz zweifellos gezählt werden muss, fördert lamgfristig das Wohl der Allgemeinheit. Entwickeln wir doch lieber neue Technologien, die ohne CO, auch ohne das in der weiteren Produktion anfallende Kampfgas Phosgen, eine rentierliche Kunststoffherstellung ermöglichen. Das wäre positiver Fortschritt!"

EINE POLITIK DER CO-GIFGASPIPELINE ABER ZERSTÖRT DAS VERTRAUEN DER BÜRGERINNEN UND BÜRGER IN DIE LANDESREGIERUNG UND RUINIERT LETZTLICH DEN STANDORT NRW - ERST GEHEN DIE BÜRGER, DANN FOLGT DIE INDUSTRIE!

Mahnwache Dezember 2009Mahnwache Dezember 2009Mehrere Dutzend Anwohner im Duisburger Süden protestierten heute gegen die CO-Pipeline.

Der Kreisverkehr am Kesselsberg war erleuchtet von Fackeln und Laternen mit Symbolen des Widerstandes gegen die Giftgasleitung.

 

Am Mittwoch, 2. Dezemberr werden wir wieder am Verteilerkreis Düsseldorfer Straße demonstrieren. Laternen und Fackeln sind vorhanden.

Treffpunkt Mittwoch, 2. Dezember, 17:00 Uhr Düsseldorfer Straße am Kreisverkehr bei Hotel Milser.