Vom 22.08. - 21.09. liegen die Unterlagen zu den Planänderungen öffentlich aus - in allen betroffenen Städten und online bei der Bezirksregierung Düsseldorf.
Bis zum 05.10.2012 können Sie Einwendungen vorbringen.

Hier können die Antragsunterlagen eingesehen werden.

Ab sofort kann jeder, der sich von dem Betrieb der CO-Pipeline gefährdet sieht, seine Einwendungen an die Bezirksregierung erheben.

So kann man seinen Einwand erheben:

Einwendungen gegen die CO-Pipeline
Bayer hat beantragt, die bestehende Genehmigung für den Bau und den Betrieb der COPipeline in einigen Punkten zu ändern. Hierzu führt die Bezirksregierung Düsseldorf ein Planänderungsverfahren durch, an dem auch die Öffentlichkeit beteiligt wird. Frühere, zum Teil gravierende Änderungsanträge hat die Bezirksregierung Düsseldorf ohne Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Jetzt gibt es die Chance zur Beteiligung! Hier erfahren Sie, wie es geht und was es bedeutet.
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Wer kann Einwendungen erheben?
Jeder, der sich durch die Planänderung betroffen fühlt – unabhängig vom Wohnort. Da Bayer das Sicherheitsniveau gleich an mehreren Stellen senken will, ist auch jeder betroffen, der die Leitung schon jetzt für ein nicht kalkulierbares Risiko hält.
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Wie erhebe ich eine Einwendung?
Sie können sich den Änderungsantrag bei Ihrer Stadtverwaltung ansehen. Die Bezirksregierung hat angekündigt, die Unterlagen auch auf ihrer Internetseite www.brd.nrw.de bereit zu stellen.
Schreiben Sie an die Bezirksregierung, warum Sie von den Änderungen betroffen sind und warum sie dagegen sind. Adresse und Betreff lauten:
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Bezirksregierung Düsseldorf
Dezernat 54
Cecilienallee 2
40474 Düsseldorf
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Betreff: Änderungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb einer Rohrfernleitungsanlage zum Transport von gasförmigem Kohlenmonoxid von Köln-Worringen nach Krefeld-Uerdingen - Aktenzeichen: 54.08.01.02

... Ihre Einwendungen...

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Aus dem Brief muss Ihre Anschrift hervorgehen und Sie müssen ihn unterschreiben. Ihre Einwendung muss bis zum 5. Oktober 2012 bei der
Bezirksregierung vorliegen.
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Sie können auch eine Sammeleinwendung unterschreiben. Nutzen Sie dazu die Unterschriftenliste der Bürgerinitiativen zum Stopp der CO-Pipeline ( siehe Download-Link).
Lassen Sie auch Nachbarn, Bekannte und Arbeitskollegen unterschreiben.
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Was kostet die Einwendung?
Außer Papier und Porto nichts. Sie müssen sich auch nicht anwaltlich vertreten lassen. Die Einwendung verpflichtet Sie zu nichts – sie ist ein demokratisches Grundrecht, mit dem Sie sich bei den Behörden rechtliches Gehör verschaffen.
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Was passiert mit meiner Einwendung?
Die Bezirksregierung wird Ihre Einwendung an die Firma Bayer bzw. ihre Bevollmächtigten weiterleiten. Bayer wird eine Gegenäußerung zu allen Einwendungen abgeben.
Anschließend werden die Positionen in einem Erörterungstermin, zu dem auch Sie eingeladen werden, mit allen Verfahrensbeteiligten erörtert. Ob die Einwendung begründet ist oder zurückgewiesen wird, entscheidet in diesem Verfahren die Bezirksregierung.
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Was bringt meine Einwendung?
Mit Ihrer Einwendung dokumentieren Sie, warum Sie gegen die CO-Pipeline sind. Gemeinsam mit vielen anderen Gegnern machen Sie so gegenüber den Behörden, dem Antragsteller Bayer, aber auch der Politik im Lande deutlich, wie groß der Widerstand gegen das Projekt ist. Da bislang viel „hinter den Kulissen“ und unter Ausschluss der Öffentlichkeit geregelt wurde, ist es umso wichtiger, dass jetzt die Stimme der Bürger Gewicht bekommt und auch diese Missstände angeprangert werden.
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Nur, wer eine jetzt eine Einwendung erhebt, kann an dem späteren Erörterungstermin teilnehmen und gegen die Planänderung klagen.