Duisburg – die Stadt der toten Kinder – eine mögliche Apokalypse?

Noch sind die Wunden der schrecklichen Ereignisse der Love Parade nicht verheilt und das Leid der Betroffenen und deren Angehörigen nicht gelindert, da schlittert Duisburg einer noch größeren Katastrophe entgegen:

Der Inbetriebnahme einer CO–Pipeline die über 80m längs der St.Georgs – School in einem Abstand von 10m verläuft.

  • Was ist daran so gefährlich?

Kohlenmonoxid ist in der fast 100%igen Konzentration wie es in der Pipeline transportiert werden soll nach ein paar Atemzügen absolut tödlich.

  • Warum sollte CO aus der Pipeline austreten?

Die üblichen Szenarien sind bei Bauarbeiten Beschädigungen der Pipeline von oben durch Erdarbeiten, wie zum Beispiel Baggerarbeiten. Über der Pipeline verlegte Kunststoffbänder sollen den Baggerführer vorzeitig warnen. Korrosion der Pipeline-Rohre ist nicht auszuschließen, aber unwahrscheinlicher.

Kein Schutz besteht bei Bohrarbeiten oder Rammarbeiten von oben, wie es die Praxis gezeigt hat.

Und das ist der absolute Schwachpunkt der Pipeline.

  • Wer könnte diesen Schwachpunkt nutzen, um die  Pipeline zu zerstören?

Unsere Befürchtungen basieren auf den in den letzten Jahren in Europa verübten Terrorattentaten. Auch im Falle eines Anschlags auf die CO-Pipeline ist kein besonderes Know-how erforderlich.

Jeder Terrorist kann sich die exakten GPS–Daten der Pipeline aus dem Internet holen. Mit den GPS-Daten auf seinem Smartphone und einer Akkubohrmaschine aus dem nächsten Baumarkt ist er bereits bestens ausgerüstet.

Da nützen dann auch keine verschärften Auflagen für Veranstaltungen, oder Wassertanks und Betonquader in der Innenstadt mehr.

  • Was würden einige tausend Kubikmeter  austretenden CO   bewirken?

Für alle in oder an der Schule anwesenden Kinder und Lehrpersonal bestände keine Überlebenschance. Was im Übrigen auch für die in der Nähe wohnenden Anwohner gilt.

Im Klartext:  Hier wird von der Politik und von BAYER/COVESTRO frei Haus ein unbedachtes Angebot an Terroristen geliefert!

Niemand in Deutschland, niemand in NRW, niemand in der Industrie hat das Recht, die Bevölkerung so einem Risiko auszusetzen!

Seit 12 Jahren kämpfen wir Bürger gegen dieses menschenverachtende Projekt einer CO–Pipeline durch Wohngebiete.

Wann setzen die Verantwortlichen endlich ihren Verstand ein und lassen die Vernunft siegen; denn sie wissen genau wie wir: In Uerdingen wird seit über 5o Jahren ausreichend CO produziert.

Und sie missachten ein ehernes Gesetz der chemischen Industrie: gefährliche Stoffe nicht zu transportieren, sondern vor Ort zu erzeugen.

Noch ist es nicht zu spät. Unterstützen Sie uns bei diesem ungleichen Kampf gegen Landesregierung und die in ausländischer Hand befindliche Großchemie. Wir werden versuchen, durch weitere Klagen die Inbetriebnahme zu verhindern, soweit wir das finanziell können.

Unser Ziel ist es, den Tod von 700 Kindern und weiteren Opfern zu verhindern, auf dass der in der Überschrift genannte Titel niemals Wirklichkeit wird.

www.COntra-pipeline.de (dort ist ein Spendenkonto angegeben)

Kontakt:Bürgerinitiative Contrapipeline

Erich Hennen

Brockenstraße 63

47259 Duisburg